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Wissensbeitrag / Stillzeit

Hühnereiweißallergie in der Säuglings- und Kleinkindzeit

Michaela, genannt Mia, schreibt auf www.miaskleineschaetze-blog.de über den Familienalltag mit ihrem Mann und den drei Kindern. Als bei ihrem Sohn Matheo eine Hühnerweißallergie festgestellt wird, beschließt sie sich näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen und holt sich Rat beim Deutschen Allergie und Asthma Bund. Dieses Wissen teilt sie auf ihrem Blog und hat hier die wichtigsten Punkte zur Hühnereiweißallergie für „die ersten 1.000 Tage“ zusammengefasst.

Hühnereiweißallergie - was bedeutet das?

Bei einer Hühnereiweißallergie reagiert der Körper auf das „ganze Ei“, also Eigelb und Eiklar, nicht nur wie oft vermutet, auf das Eiweiß. Wenn Eltern Symptome einer Hühnereiweißallergie vermuten, sollten sie zum Kinderarzt gehen. Nur ein Arzt kann die Diagnose stellen. Nach der Diagnose müssen dann alle Lebensmittel, die Hühnerei enthalten, vermieden werden. Das Kind sollte also keine aus dem Hühnerei hergestellten Lebensmittel zu sich nehmen.

Das bedeutet kein Frühstücksei, Rührei, Spiegelei und so weiter. Außerdem keine Speisen in denen Hühnerei enthalten ist. Dazu gehören beispielsweise Rührkuchen, die mit dem Zusatz von Eiern gebacken werden und Pfannkuchen, Panaden oder Desserts, in dem Ei verarbeitet wurde.

Bei einer Hühnereiweißallergie ist es wichtig, immer einen Blick auf die Zutatenliste zu haben. Bitte keine Produkte verzehren, wo Hühnereiweiß in Form von Fremdwörtern versteckt ist. Die Zutaten aus Hühnerei werden auf der Zutatenliste immer fett oder unterstrichen hervorgehoben:

  • Trockenei, Trockeneigelb, Ei-Protein, Flüssigeiweiß, Ovo-Protein, Ovo-Albumin, E1105 Lysozym, E322 (Lecithin), Simplesse, Hühnervolleipulver

 

Alternativen beim Backen und Kochen zum Hühnereiweiß (bezogen auf die Konsistenz)

Hierbei ersetzt immer eine der Alternativen ein ganzes Hühnerei:

  • 1/2 Banane gut püriert
  • 3 EL Apfelmus
  • 1TL Schmelzflocken aus der Babynahrungsabteilung und 2 TL Wasser

 

Die Hühnereiweißallergie im Alltag

Ein genauer Blick auf die Zutatenliste im Supermarkt, beim Bäcker oder Fleischer ist unersetzbar. Gut ist es, wenn man Ansprechpartner des Vertrauens hat, um genau zu besprechen, welche Inhaltsstoffe letztendlich enthalten sind.

Auch im Urlaub oder bei Ausflügen ist es ratsam, das Essen für das Kind selbst zuzubereiten, mitzunehmen oder bei Unsicherheit nach der Allergenkarte zu fragen. Das ist das Recht eines jeden Kunden, der Lebensmittel verzehren oder einkaufen möchte!

Im Restaurant sollte der Kellner rechtzeitig über die Allergie in Kenntnis gesetzt und das mitgebrachte Essen des Kindes zum Aufwärmen in der Restaurantküche abgeben werden.

Wenn das Kind auf Hühnereiweiß allergisch ist, dürfen keine Lebensmittel mit Hühnereiweiß, also Hühnerei in jeglicher Form, in Berührung kommen.

Gut ist es, wenn die Notfall-Medikamente immer griffbereit in der Tasche sind. Im Ernstfall kommt es darauf an, vor allem schnell zu handeln, um dem Kind zu helfen.

Liebe Grüße, Michaela 

Schlagworte zum Beitrag

Ernährung Allergie Kleinkind

Beitrag von Mia von Mias Kleine Schätze

Mia von Mias Kleine Schätze

Allergie-Mama und Bloggerin

Jedes Kind kann trotz einer Allergie eine glückliche Kindheit haben!

Mia von Mias Kleine Schätze

Allergie-Mama und Bloggerin

Jedes Kind kann trotz einer Allergie eine glückliche Kindheit haben!

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