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Wissensbeitrag / Stillzeit

Die richtige Lebensmittelauswahl während der Stillzeit

Die Lebensmittel, die die Stillende zu sich nimmt, können sich unter Umständen auch auf das Verdauungssystem des Babys auswirken. Beispielsweise kann Kohl zu Blähungen beim Baby führen. Grundsätzlich meiden sollten Stillende diese Lebensmittel aber nicht, denn eine abwechslungsreiche Ernährung kann auch den Geschmack des Kindes prägen.

Grundsätzlich müssen Stillende nicht mehr die strengen Ernährungsvorschriften aus der Schwangerschaft befolgen. Lediglich Alkohol und Zigaretten sind nach wie vor tabu, da Nikotin und Alkohol in die Muttermilch übergehen und so die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen können.

Die Stillende kann auch mal Kaffee oder schwarzen Tee trinken, sollte jedoch auf die Reaktionen ihres Babys achten. Wird es unruhig oder gar schlaflos, ist es ratsam, den Kaffee nach dem Stillen oder ganz kurz davor zu trinken, damit das Koffein bis zur nächsten Stillmahlzeit abgebaut wird.

Reagiert das Baby auf Zitrusfrüchte oder Kohl?

Bei der Ernährung in der Stillzeit solltest du viel ausprobieren, denn es gibt kein Patentrezept, ob bestimmte Nahrungsmittel immer den gleichen Einfluss auf das Baby haben. Isst die Stillende zum Beispiel viele Zitrusfrüchte (Zitrone, Limette, Orange, Clementine, Mandarine, Grapefruit), kann das einen wunden Babypo zur Folge haben. Viele Babys reagieren aber auch gar nicht auf Orangensaft und Co. Hülsenfrüchte, Knoblauch, Zwiebeln und Kohlgemüse sowie die in Light-Produkten enthaltenen künstlichen Süßstoffe können zu Blähungen führen.

Es ist jedoch nicht notwendig, von vornherein bestimmte Lebensmittel zu meiden. Erst wenn Mütter merken, dass ihr Baby ein spezielles Obst oder Gemüse nicht gut verträgt, ist es angebracht, darauf zu verzichten. Denn mit einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung können Stillende zudem den künftigen Geschmack ihres Kindes beeinflussen. Beispielsweise essen Kinder Obst und Gemüse später lieber, das auch ihre Mutter während der Stillzeit häufiger gegessen hat.

Das lässt darauf schließen, dass Geschmacks- und Geruchsstoffe aus der Nahrung in die Muttermilch übergehen können.

Schlagworte zum Beitrag

Ernährung Geschmackssinn Muttermilch Stillzeit

Beitrag von Christina Frank-Eichberger

Christina Frank-Eichberger

Oecotrophologin und zweifache Mutter

Durch das Stillen ist der Nährstoffbedarf erhöht. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung der Mutter in dieser Phase sehr wichtig.

Christina Frank-Eichberger

Oecotrophologin und zweifache Mutter

Durch das Stillen ist der Nährstoffbedarf erhöht. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung der Mutter in dieser Phase sehr wichtig.

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