Baby- und Erwachsenengetreide im Vergleich

Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energielieferant – sowohl für Erwachsene, als auch für Babys. Doch die kleinen Bäuche haben sich im ersten Lebensjahr noch nicht an feste Nahrung gewöhnt. Hier erfahren Sie, was das Besondere an Baby-Getreide ist – und wie es sich vom normalen Getreide unterscheidet.

Kinder wachsen und entwickeln sich nie wieder so schnell, wie in ihren ersten Lebensjahren. Dafür ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung. Getreide zum Beispiel ist ein guter Lieferant für Kohlenhydrate – dadurch erhalten Babys Energie, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Das Verdauungssystem ist noch in der Entwicklung und muss sich erst an feste Nahrung gewöhnen. Zur Einführung der Beikost bieten sich daher leicht bekömmliche Lebensmittel an, wie zum Beispiel Brei aus babygerechtem Getreide.

 

Kleine Kinder, große Unterschiede

Für die sensiblen Bäuche der Babys gibt es spezielle Nahrung, die sich von der für Erwachsene unterscheidet – denn die Anforderungen der Bäuche sind ganz unterschiedlich:

  • Mit der Geburt ist die kindliche Darmentwicklung noch nicht abgeschlossen.
  • Der Darm und somit auch das Immunsystem des Babys müssen in den ersten Lebensjahren vollständig ausreifen.
  • Bis dahin sind Kinder anfälliger für Schadstoffe, die aus der Nahrung aufgenommen werden können.

Für babygerechte Getreidebreie gelten daher besonders hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die sogar gesetzlich vorgeschrieben sind. Das hat auch einen Einfluss auf die Produktion. Wie sich das Baby-Getreide von dem für Erwachsene unterscheidet, lesen Sie hier:

 

Wie unterscheidet sich Baby-Getreide von normalem Getreide?
  1. Unterschiede im Anbau und der Ernte

    Bereits im Anbau und der Ernte gibt es große Unterschiede zwischen dem Getreide für Babys und dem für Erwachsene, denn: Die gesetzlichen Vorschriften für Baby-Getreide sind zum Teil deutlich strikter als für normales Getreide.

    Neben diesen gesetzlichen Vorschriften werden oft zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um die Qualität des babygerechten Getreides sicherzustellen. Bei einigen Herstellern müssen zum Beispiel die Landwirte, die Baby-Getreide anbauen, sich extra dafür qualifiziert haben. Diese Prüfung kann bis zu zwei Jahre dauern.

  2. Unterschiede in der Verarbeitung

    Das Getreide wird nach der Ernte in die Mühle transportiert und dort weiterverarbeitet. Auch in diesem Schritt kann es wieder Unterschiede zwischen dem Getreide für Babys und dem für Erwachsene geben: Zum Beispiel wird das Baby-Getreide in der Regel auf das Alter der Kinder abgestimmt gemahlen, somit ist der Babybrei viel zarter für die Kleinen.

    Für beide Getreide-Varianten existieren gesetzliche Grenzwerte hinsichtlich Schadstoffen und Umweltgiften, entsprechend werden die Produkte mehrfach kontrolliert. Für Baby-Getreide sind diese gesetzlichen Vorgaben zum Teil jedoch deutlich strikter. So sollen Schadstoffe wie Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Bakterien oder Schimmelpilze keine Chance haben, Babys Verdauung zu belasten.

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