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Wissensbeitrag / Schwangerschaft

Warum Yoga in der Schwangerschaft eine gute Idee ist

Bereits seit 2012 betreibt Christina ihren Blog www.happymindmagazine.de. Sie liebt Yoga und bloggt zu allen Themen rund um die yogische Ernährung, die Yoga-Praxis und den Yogi-Style. Seit vor einem Jahr ihre Tochter Dora zur Welt kam, schreibt sie in der Kategorie „Mindful Mamas“ über ihren Yoga-Mama-Alltag. Im folgenden Artikel hat sie für „die ersten 1.000 Tage“ zusammengefasst, warum Yoga in der Schwangerschaft nicht fehlen sollte. 

Sie befinden sich in den schönsten anderen Umständen der Welt? Herzlichen Glückwunsch, ich freu mich riesig für Sie! Jeder erlebt diese wunderbare Zeit ganz anders und von Trimester zu Trimester ändert sich einiges. Ich zum Beispiel habe in meiner Schwangerschaft im ersten Trimester eine gnadenlose Faulheit verspürt. Ich wollte nur schlafen. Und damit das schlechte Gewissen nicht so groß war, habe ich die täglichen Nickerchen einfach zur spirituellen Praxis erklärt. Also: Wenn Sie müde sind, legen Sie sich jetzt schon mal schnell für Savasana (die Abschlussentspannung im Yoga) auf die Couch. Das ist total erlaubt! Aber es kann Ihnen in dieser Phase natürlich auch komplett anders gehen: Sie haben Energie und sind voller Tatendrang, möchten Ihren Körper sanft bewegen und sich selbst einfach Gutes tun.

In beiden Fällen würde ich Ihnen ein wenig Yoga empfehlen. Fragen Sie einfach in einem Yogastudio in der Umgebung nach speziellen Yogakursen für Schwangere. Diese gibt es mittlerweile in fast jedem Studio. Hier weiß die Yogalehrerin oder der Yogalehrer welche Übungen geeignet sind und welche Sie während der Schwangerschaft lieber bleiben lassen sollten.

Gesunder Rücken

Ihr Rücken wird gegen Ende der Schwangerschaft ziemlich mitgenommen ─ danach aber noch viel mehr: Das Baby im Bauch tragen, dann Stillen, dann das Baby auf dem Arm tragen, das macht sich bemerkbar. Mit Yoga bleibt Ihre Wirbelsäule flexibel und wird regelmäßig mit Rückbeugen in die andere Richtung gebogen. Sehr wohltuend und gesund!

Weniger Stress

Zudem reduziert Yoga Stress. Und da jegliche Ausschüttung von Stresshormonen auch bei Ihrem Baby ankommt, lohnt sich eine achtsame, liebevolle Yogapraxis bei einer erfahrenen Lehrerin. Ebenso können Sie sich mit Yoga und yogischen Meditationstechniken auf die Geburt vorbereiten und das Ganze somit etwas entspannter angehen.

Triff andere Schwangere

Sie lernen beim Schwangerenyoga andere Mamas kennen und können sich austauschen. Sie haben gerade so viel gemeinsam und es tut einfach wahnsinnig gut, darüber zu quatschen. Im besten Fall finden Sie eine Freundin fürs Leben und einen kleinen Krabbelfreund für den eigenen Nachwuchs.

Hüftdehnung

Ihre Hüften freuen sich über die Extradehnung ─ ein flexibles Becken und eine bewegliche Hüfte kommen Ihnen nämlich auch während der Geburt sehr entgegen.

Sport mit Seele

Während Ihnen Yoga wirklich ein komplettes Body Workout liefert, ist es gleichzeitig wunderbar sanft und fördert Ihre Achtsamkeit. Sie lernen, wirklich in sich hinein zu spüren und das Yoga fördert so auch Ihre Kommunikation und Bindung zu dem Baby. Meine Erfahrung ist: Nach der Stunde schweben Sie trotz Riesenmurmel elfengleich nach Hause und freuen sich schon auf die nächste Stunde.

Schlagworte zum Beitrag

Gesundheit Fitness Sport

Beitrag von Christina Waschkies

Christina Waschkies

Mama einer kleinen Tochter, Yogini und Vollzeit-Bloggerin

Je entspannter du bist, desto entspannter ist auch dein Baby

Christina Waschkies

Mama einer kleinen Tochter, Yogini und Vollzeit-Bloggerin

Je entspannter du bist, desto entspannter ist auch dein Baby

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