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Wissensbeitrag / Kleinkindalter

Alltagstipps für die Ernährung bei einer Milcheiweißallergie beim Kleinkind

Michaela, genannt Mia, schreibt auf www.miaskleineschaetze-blog.de über den Familienalltag mit ihrem Mann und den drei Kindern. Als bei ihrem Sohn Matheo eine Milcheiweißallergie festgestellt wird, beschließt sie sich näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen und holt sich Rat beim Deutschen Allergie und Asthma Bund. Dieses Wissen teilt sie auf ihrem Blog und hat hier die wichtigsten Punkte zur Milcheiweißallergie für „die ersten 1.000 Tage“ zusammengefasst.

Im Säuglings- und Kleinkindalter ist die Milcheiweißallergie die häufigste allergische Reaktion auf ein Lebensmittel. Bei Säuglingen und Kleinkindern werden hierbei durch Kuhmilch und Kuhmilchprodukte umfangreiche Beschwerden ausgelöst. Häufig werden die Symptome nicht sofort als Milchweiweißallergie erkannt, sodass diese Zeit für die ganze Familie eine sehr belastende und traurige Phase sein kann.

Die Beschwerden machen so dem Kind längere Zeit zu schaffen, ohne dass die Eltern wissen, dass es sich um eine Milcheiweißallergie handelt. Wer denkt, dass sein Kind solche Allergiesymptome hat, sollte mit dem Kinderarzt sprechen.

Symptome können sein:

  • Bauchschmerzen
  • Durchfälle
  • Neurodermitis Schübe
  • Hautausschläge

Wurde die Kuhmilcheiweißallergie vom Arzt zuverlässig festgestellt, gibt er eine entsprechende Empfehlung für die Ernährung des Kindes. Ist das Kind bereits in der Beikostphase oder im Kleinkindalter, beinhaltet die Therapie beispielsweise das konsequente Meiden der allergenen Lebensmittel für den Zeitraum von 6 bis 18 Monaten. Danach wird getestet, ob das Kind noch immer eine Kuhmilcheiweißallergie hat.

Dies bedeutet, dass in dieser Zeit Milch und Milchprodukte nicht verzehrt werden dürfen:

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • alle Sorten Trinkmilch, Buttermilch, Kefir, Joghurtdrinks, Quark, Joghurt, Käse, Butter, Kondensmilch, saure Sahne, Sahne, Schmand, Crème fraîche, Frischkäse, Milcheissorten
  • Schokobonbons
  • Aufstriche, in denen Milch verarbeitet wurde
  • Produkte, bei denen (u.a. auf Lebensmittelpackungen) auf Laktoglobulin, Laktalbumin, Kasein, Kaseinat hingewiesen wird. Diese Begriffe bedeuten, dass hier Kuhmilchprodukte verarbeitet wurden

Kurz nach der Diagnose ist alles noch sehr neu. Dann empfiehlt es sich, die oben genannten Begriffe auf einen Zettel zu notieren und die Zutatenliste stets genau zu lesen. Damit hat man im Alltag immer einen guten Überblick, was vermieden werden sollte. Für den Ersatz von Milchprodukten ist im Handel bestens gesorgt. Hier findet man in größeren wie kleineren Lebensmittelketten eine gute Auswahl an zum Beispiel soja- oder nussbasierten, milchähnlichen Lebensmitteln.

Trotz Allergie Freude am gemeinsamen Essen

Auch bei einer Nahrungsmittelallergie ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Entsprechend sollten sich Familien trotz Allergie nicht die Freude an gemeinsamen Mahlzeiten nehmen lassen. Darüber hinaus ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kuhmilcheiweißallergie abklingt und verschwindet. Meistens vertragen Kinder bis zum Ende des 2./3. Lebensjahres Milchprodukte wieder.

 

Schlagworte zum Beitrag

Milch Ernährung Allergie Kleinkind

Beitrag von Mia von Mias Kleine Schätze

Mia von Mias Kleine Schätze

Allergie-Mama und Bloggerin

Jedes Kind kann trotz einer Allergie eine glückliche Kindheit haben!

Mia von Mias Kleine Schätze

Allergie-Mama und Bloggerin

Jedes Kind kann trotz einer Allergie eine glückliche Kindheit haben!

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